Tonleitern für Mandoline – Tonleiter-Finder

Welche Töne gehören zu G-Dur, wo liegt e-Moll auf dem Griffbrett? Wähle Grundton und Tonleiter – der Tonleiter-Finder zeigt alle Töne bis zum 12. Bund, den Fingersatz für eine Oktave und spielt die Tonleiter vor.

G-Dur

  1. G1
  2. A2
  3. H3
  4. C4
  5. D5
  6. E6
  7. Fis7
GDAE123456789101112GAHCDEFisGDEFisGAHCDAHCDEFisGAEFisGAHCDE

Grundton weitere Töne

Eine Oktave in der 1. Lage

TonGAHCDEFisG
SaiteGGGGDDDD
Bund02450245

So liest du das Griffbrett

  • Die oberste Linie ist die E-Saite, die unterste die G-Saite – genau wie in einer Tabulatur.
  • Die Zahlen unten sind die Bünde. Töne links vom Sattel spielst du auf der leeren Saite.
  • Farbige Punkte sind Grundtöne. Beginne und ende deine Übung immer dort – so hört dein Ohr, wo die Tonleiter „zu Hause“ ist.
  • Die Tabelle „Eine Oktave in der 1. Lage“ nennt dir für jeden Ton Saite und Bund. Faustregel: Bund 1–2 greift der Zeigefinger, 3–4 der Mittelfinger, 5 der Ringfinger, 6–7 der kleine Finger.

Welche Tonleitern zuerst?

  • G-Dur, D-Dur und A-Dur – sie nutzen viele leere Saiten und passen zu den meisten Liedern und Volksmusik-Stücken.
  • e-Moll und h-Moll – die Moll-Geschwister von G- und D-Dur, mit denselben Tönen.
  • Pentatonik (fünf Töne) – ideal zum Improvisieren: Mit der G-Dur-Pentatonik klingt fast nichts falsch, was du über G-Dur-Akkorde spielst.
  • Blues – die Moll-Pentatonik plus „Blue Note“, typisch für Bluegrass und Blues-Soli.

Tonleitern üben – so bringt es am meisten

  • Spiele langsam mit dem Metronom, zuerst ein Ton pro Schlag bei 60–70 BPM.
  • Nutze Wechselschlag: abwechselnd ab und auf. Wie das geht, zeigt der Beitrag Tremolo und Wechselschlag.
  • Auf- und abwärts spielen, dann in Terzen (G–H, A–C, H–D …) – das trainiert Finger und Gehör. Einen kompletten Übungsweg findest du im Beitrag Tonleitern auf der Mandoline üben.
  • Vorher stimmen: Mit dem Stimmgerät klingen auch leere Saiten sauber.

Häufige Fragen

Warum heißt es H und nicht B? Im Deutschen heißt der Ton zwischen A und C „H“; „B“ ist der um einen Halbton tiefere Ton. Der Tonleiter-Finder verwendet die deutschen Namen – mit Kreuz-Endung „-is“ (Fis) und b-Endung „-es“ (Es, As).

Was bedeuten die Zahlen unter den Tönen? Das sind die Stufen der Tonleiter. „b3“ ist die kleine Terz, die Moll von Dur unterscheidet; „b5“ in der Blues-Tonleiter ist die „Blue Note“.

Werden Daten übertragen? Nein. Der Tonleiter-Finder läuft vollständig in deinem Browser.